Schreibdenken schafft Redefokus

Schreibdenken schafft Redefokus
Kennen Sie Fokussprint? Kennen Sie das Schreibdenken? Kennen Sie Ulrike Scheuermann, die das alles auf so wunderbare Art vermittelt und von der ich das, was ich Ihnen heute empfehle, gelernt habe? Möchten Sie wissen, wie Schreibdenken, wie Fokussprint Ihre Rede, Ihre Präsentation auf den kleinen und großen Bühnen Ihres Lebens optimiert?
Dann machen Sie am besten gleich mit:

  • Nehmen Sie ein Blatt Papier, einen Stift, eine Stoppuhr.
  • Schreiben Sie auf das Blatt die Überschrift: „Meine Stimme – Freund oder Feind“.
  • Stellen Sie eine Stoppuhr auf 3 Minuten und drücken Sie auf Start.
  • Schreiben Sie – ohne den Stift abzusetzen 3 Minuten lang, was Ihnen einfällt. Wenn Ihnen nichts einfällt, schreiben Sie „meine Stimme, Freund, Feind, Stimme, Stimme…..“ Wichtig ist, dass Sie nicht absetzen, einfach schreiben, was gerade kommt und zwar solange bis die Stoppuhr klingelt.
  • Lehnen Sie sich zurück und lesen Sie sich das Geschriebene durch. Unterstreichen Sie die wichtigsten Worte.
  • Finden Sie jetzt – in Assoziation zu den markierten Wörtern – eine neue Überschrift für ein neues Kapitel. Diese Überschrift könnte natürlich das Thema Ihres nächsten Fokussprints sein.

Probieren Sie es aus! Nehmen Sie das Thema Stimme als Übung, um sich mit Ihrer Stimme weiter zu befreunden.

Vom Schreibdenken zur Präsentation

Blogartikel "Schreibdenken schafft Redefokus"
Ich empfehle Ihnen, Fokussprint als erstes zu machen, wenn Sie den Titel Ihrer Rede oder Präsentation gefunden haben. Sie werden überrascht sein, welche neuen Wendungen in Ihre Gedanken kommen, wie Sie aufatmen und mit Freude weiterdenken! Sie verbinden sich mit Ihrer Kreativität auf unzensierte, erfrischende Weise. Niemand außer Ihnen wird lesen, was da steht. Sie markieren das Wichtigste und finden Ihre Kernsätze.

Warum empfehle ich – Expertin für das gesprochene Wort – Ihnen diese Schreib-Übung einer von mir sehr geschätzten Kollegin?

Einfach, weil ich so gute Erfahrungen damit gemacht habe. Zum einen für mein eigenes Schreiben, für die Entwicklung meiner eigenen Reden, aber auch – jawohl – für das Lösen von Problemen (die Überschrift des Problems aufschreiben, sich 3 bis 5 Minuten gönnen, unzensiert die Gedanken der eigenen inneren Kritiker aufschreiben). Zum anderen als Mittel in einem Seminar oder in einem Team und als drittes als Einstieg in ein Stimm- oder Redecoaching.

Fazit des Fokussprints:

  • Sie haben Zugriff auf Ihre unzensierten, spontanen Gedanken
  • blitzschnell sind Sie mittendrin im Thema
  • Sie bekommen sofort weiterführende Ideen

Schreibdenken im Seminar – was bringt’s

Ich hasse Vorstellungsrunden in Seminaren. Sie dauern lang und sind ermüdend. Ich starte gerne mit einem themenzentrierten Fokussprint. In einem meiner letzten Seminare gab ich als Thema „Meine Stimme – Freund oder Feind“. Die neuen Kernsätze, die nach 5 Minuten Seminar gefunden wurden, hielt ich auf dem Flipchart fest. Da stand z.B.
Flipchart Schreibdenken
  • Meine Stimme dringt nicht durch.
  • Die Frau ohne Stimme
  • Muss man das Herz immer auf der Zunge tragen?
  • Sage ich wirklich das, was ich sagen will?
  • Selbstbewusst durch Stimme
  • Ich spreche, also bin ich.
Im Anschluss an diese Themenfindung hielt jeder Teilnehmer eine 3-Minuten-Rede zu seinem Thema, zu dem Kernsatz, den er im Fokussprint entwickelt hatte. Die Rede wurde aufgenommen und dann, wie im >>Blogartikel „Meine Stimme – Freund oder Feind“ beschrieben, gemeinsam analysiert, um anschließend – sozusagen massgeschneidert – die Schwerpunkte des anschließenden Trainings zu setzen. Diese Reden sind so offen, so berührend und sagen so viel zum Thema Stimme, dass ich für Sie einige Zitate daraus aufgeschrieben habe. (Namen sind geändert)
Edith: „… Die Stimme, die kann so vieles sein. Die Stimme, sie kann richtig scharf sein und sogar mehr verletzen als ein Messer. Die Stimme, sie kann aber auch richtig warm sein und mehr wärmen als jeder Kaminofen. Und dann steht man da und weiß nicht, wie man seine Stimme benutzen soll. Weil manchmal wird man einfach nicht gehört…“

Ralf: “… Es gibt Tage, da möchte ich die Faust ballen und lauter werden. Aber die Stimme versagt. Ich kriege es nicht raus, ich werde sprachlos. Die Stimme krächzt. Was mache ich dann? Ich bleibe stehen und bin tonlos. Das möchte ich nicht. Ich will meine Stimme erheben! …“

Peter: “… Es ist für mich schwierig, die Stimme im Gleichklang mit mir zu bekommen. Ich möchte mehr aus meiner Stimme machen…“

Irene: “… Ich weiß, dass meine Stimme manchmal hart, herrisch und dominant erlebt wird, dann ist alles ein bisschen drückend. Ich möchte erfahren, was ich dann für mich tun kann, damit ich das ändern kann, damit ich wieder lachen kann…“

Sabine: “… Ich habe das Gefühl, dass das bei mir ganz oft so ist, dass das, was ich sagen will, mit dem, was mein Gesicht widerspiegelt oder meine Körperhaltung oder meine Stimmlage, nicht übereinstimmen. Das heißt, es ist nicht synchronisiert. Und dann fange ich an, so weinerlich zu sprechen – das möchte ich ändern…“

Renate: “Wenn es dann um meine persönlichen Themen geht, Dinge für mich persönlich durchzusetzen, dass ich dann ganz häufig denke, warum wird meine Stimme jetzt brüchig, warum kriege ich so wenig Luft, warum fange ich an zu zittern. Da würde ich mir wünschen, mehr Pokerface sein zu können…“

Sie ahnen, es gibt viel zu tun im Seminar (und es sind noch nicht die Stimmen aller Seminarteilnehmer). Finden Sie es auch spannend? Das Thema Stimme ist doch immer eine Abenteuerreise! Was ist wohl Ihr Thema, was ist Ihre Motivation, Ihr Reiseziel für Ihre Stimme? Was wünschen Sie Ihren Mitarbeitern für deren Kommunikation, was könnte Präsentationen lebendiger, spannender machen? Wie kann ich Sie mit meiner Expertise und meiner kraftvollen Energie unterstützen?

Eva Loschky
Ich freue mich, wenn Sie einen Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen über Ihre Erfahrungen mit dem Fokussprint oder über Ihre Reiseziele für das Abenteuer Stimme – ich bin gerne Ihre „Reisebegleiterin“

Eva Loschky

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2 Kommentare. Neuen hinterlassen

Dieser Artikel läßt mich ganz neu über meine Stimme nachdenken. Schreibdenken, das werde ich in jedem Fall ausprobieren. Vielen Dank Nicole Kirschner

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Danke, liebe Nicole Kirschner, für Ihren Kommentar. Ja, Stimme hat so viele Facetten und ist gleichzeitg Spiegel der Persönlichkeit. Deshalb wird mir mein Beruf auch nie langweilig, denn jeder mensch, jede Stimme ist anders – unglaublich!
Herzlichen Gruß
Eva Loschky

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